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Zentral-Komitee für Kulturelle Angelegenheiten

Das ZK besteht aus Studenten, Mitarbeitern und Professoren, die kulturell interessante Veranstaltungen aktiv fördern wollen. Dazu gehört zum Beispiel die Organisation von Eintrittskarten und Fahrgelegenheiten zu wertvollen Veranstaltungen außerhalb des Campus, sowie die Koordinierung der potentiellen Teilnehmer durch Verteilen von Informationen. Historisch ist es aus dem Zentralkomitee für Kulturangelegenheiten des Stammtisches der Informatiker hervorgegangen1).

Der/Die Film-Gang

Der/Die/Das Film-Gang ist ein regelmäßig stattfindendes Treffen zur Besprechung ausgewählter Werke im Bezug auf aktuelle Themen. Das Treffen findet wöchentlich Mittwoch um 20:00 im Hauptgebäude2) statt. Ab 19:30 gibt es dazu ein Vorprogramm mit Film-Schnippel und Entdeckungen aus dem Internet und/oder vergangenen Zeiten.

Die Auswahl und Reihenfolge der Themen wird durch das PK3) über sein Zentralorgan4) bekannt gegeben. Jeden Monat wird aus dem Programm ein besonders interessantes Thema ausgewählt und gibt Anlass zu einen Schwerpunkt-Abend. Interessierte Studierende oder Mitarbeitende die eines ihrer Lieblingswerke vorstellen wollen, schicken bitte einen Brief an zk-kasi@informatiker-stammtisch.de unter Angabe des Werkes, Zusammenfassung/Abstract und ggf. Bezug zu anderen aktuellen Themen. Das PK findet dann einen passenden Termin in der nahen Zukunft.

Die Themenvorschläge und Zeitpläne, sowie die vergangenen Besprechungen befinden sich im Film-Gang Archiv 2008, Film-Gang Archiv 2009 und Vorschläge für Besprechungen gibt es auf der Wunschfilmliste. (Zum Lesen und Bearbeiten ist eine Anmeldung notwendig, z.b. BTU-Account, siehe links im Menü)

Gesellschaftspolitisch relevante Vorträge

26.11.2008 Weggehen, Anpassen oder Widerstehen: Bürgerliche Wissenschaftler in der Ulbricht-Ära

Am 26.11.2008 um 17:30 Uhr im Hörsaal C spricht Reinhard Buthmann von der BStU Berlin.

Mitte der sechziger Jahre begann das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) systematisch Themen und Einrichtungen der Wissenschaft, Forschung und Technologie "politisch-operativ" zu bearbeiten. Ein Jahrzehnt später verfügte es über ausdifferenzierte Strukturen und eine Vielzahl von Inoffiziellen Mitarbeitern in Schlüsselpositionen. Dadurch sah es sich in die Lage versetzt, die Sicherheitsdoktrin und die wissenschaftspolitischen Interessen der SED durchsetzen zu helfen.
Das universitäre und wissenschaftliche Leben in der DDR war in hohem Maße von der marxistisch-leninistischen Ideologie indoktriniert: Ein sich im Besitz einer unanfechtbaren Heilslehre wähnendes Herrschaftssystem, das den Alltag und das Denken seiner Bürger nach Belieben ausleuchtete, zensierte und zu bestimmen trachtete. Intellektuelle Autonomie konnte mithin immer weniger gelebt werden.
2) die Teeküche, wo sonst?
3) Programm-Komitee
4) diese Webseite
gruppen/zkka/start.txt · Zuletzt geändert: 04.03.2011 11:04 von rrotta