Zur Freiheit des Studierens gehört, sich Inhalte und Ablauf des Studiums — beschränkt durch die jeweils geltende Studienordnung — selbst wählen zu können. Der Regelstudienplan ist dabei nur eine Empfehlung, wie das Studienprogramm innerhalb der Regelstudienzeit bewältigt werden kann. Das Wichtigste, möchte man Probleme vermeiden, ist
Zu diesem Zweck wurde von uns ein kleines Tool in Form einer Open Office- / Excel-Tabelle entwickelt. Dieses enthält
Es kann hier heruntergeladen werden: Update Version 1.2 MS Excelfassung Open Office-Fassung (Fehler ausgeräumt)
Es empfiehlt sich, Pflichtveranstaltungen in der vom Regelstudienplan vorgesehenen Zeit zu absolvieren. Das heißt:
| 1. Fachsemester | 6-1: ABWL 1, 7-1: Höhere Mathematik-K, 4-2: Einführung in die Medienwissenschaften, 2-1: Grundlagen der Kulturwissenschaften (Wissenschaftliche Grundlagen von Stadt und Architektur) |
|---|---|
| 2. Fachsemester | 2-1: Grundlagen der Kulturwissenschaften (Kultur der Stadt), 4-1: Ästhetik, 2-7: Soziologie, 6-3: Grundzüge der VWL/Mikro, 5-3: Geschichte der Naturwissenschaften (Teil 1) |
| 3. Fachsemester | 6-3: Grundzüge der VWL/Makro, 6-2: ABWL 3, 2-2: Kultur und Gesellschaft, 2-6: Kulturwissenschaften: Konzepte und Anwendungen, 5-3: Geschichte der Naturwissenschaften (Teil 2) |
| 4. Fachsemester | 1-1: Interkulturelle Handlungsfähigkeit für Anfänger, Ökonomik und Philosophie |
| 5. Fachsemester | 3-2: Sozialwissenschaftliche Umweltfragen 1) |
Selbstverständlich können auch Pflichtmodule nach hinten oder vorne verschoben werden. Dabei ist aber Vorsicht geboten. Möglicherweise kann in diesem Fall ein überschneidungsfreier Stundenplan nicht mehr gewährleistet werden.
Die Zeit, die einem neben diesen Pflichtveranstaltungen bleibt, kann dann relativ beliebig mit Wahlpflichtveranstaltungen für folgende Module gefüllt werden:
Bevorzugt sollten natürlich diejenigen Module angegangen werden, die nach Regelstudienplan im jeweiligen Fachsemester auch vorgesehen sind, da die Veranstaltungen möglicherweise auf ein entsprechendes (stärker einführendes oder eher gehobenes) Niveau hin konzipiert sind. Ansonsten ist man aber frei, dem Interesse nach zu studieren. Ziel sollte es allerdings sein, in jedem Semester Leistungen im Umfang von etwa 30 KP zu erbringen und angefangene Module einigermaßen zügig zu beenden, besonders wenn man Bafög erhält und daher zu bestimmten Zeitpunkten den Stand der erbrachten Leistungen nachweisen muss. Die Leistungen der meisten der o.g. Module müssen ins Studienbuch eingetragen werden. Darum sollte man sich zeitnah kümmern, damit man nicht den Überblick verliert und nach mehreren Jahren Studium anfängt zu suchen, was man denn besucht und wo eine Leistung erbracht hat. 2)
Über die von der Studienordnung verlangten Leistungen hinaus können fast alle Veranstaltungen aus dem Lehrangebot der BTU besucht werden, sofern die jeweiligen DozentInnen einverstanden sind. Solche Leistungen erscheinen auf dem Abschlusszeugnis, gehen aber nicht in die Abschlussnote ein.
Nach diesen Vorbemerkungen nun also zum Stundenplan. Es gibt zwei Webanwendungen, die einen Stundenplan bereitstellen. Zum einen das zentrale Vorlesungsverzeichnis (hier unter Studiengangspläne die entsprechende Prüfungsordnung und das passende Fachsemester auswählen), zum anderen die Stundenplan-Anwendung der Fakultät 1. Der Stundenplan, der angezeigt wird, kann sich bei beiden Anwendungen unterscheiden und ist in der Form nicht endgültig. In der Regel werden nämlich allerlei Wahlpflichtveranstaltungen und Übungen angezeigt, die man gar nicht besuchen möchte. Trotzdem bildet er eine gute Grundlage für die Gestaltung des eigenen Planes.
Macht euch einen Tee und nehmt euch etwas Zeit sowie Zettel, Stift, Computer (oder nur den Computer). Dann könnt ihr sämtliche Veranstaltungen in eine Tabelle eintragen, die euch überhaupt interessieren und anfangen Überschüssiges und sich Überschneidenes zu streichen. Dabei solltet ihr den Regelstudienplan zur Hand haben und stets auch die Veranstaltungen der Lehrstühle Kultur- und Technikphilosophie sowie Allgemeine Technikwissenschaften berücksichtigen, die teilweise auch schon im voraus in der üblichen „Semesterübersicht“ angekündigt sind. Außerdem sollte man den weiteren Studienverlauf, insbesondere die Pflichtmodule, im Blick haben.
Ob der Stundenplan zu umfangreich wird, lässt sich ganz gut durch Aufsummieren der Kreditpunkte abschätzen. 30 KP sind gut, 33 auch noch machbar, ab 36 wird es tendenziell schwierig.
Zu beantworten ist die Frage aber nicht pauschal. Man muss die Entscheidung, den Stundenplan zu überfrachten oder nicht, für sich entlang folgender Fragen treffen:
Im ersten Semester sollte man sich ruhig etwas Zeit und Raum lassen, das Unileben kennenzulernen und das Mathematik-Modul zu bestehen, wenn einem das schwer fällt, statt den Stundenplan zu überfrachten. Dann entwickelt man auch langsam ein Gefühl für die Anforderungen etc.
Hier entlang und Hinweise unten beherzigen.
Bitte auch beachten, dass Medienrecht 1 und 2 in diesem Semester nicht angeboten werden. Wer keine anderen Rechtsfächer als diese belegen möchte, könnte die dadurch freigewordene Zeit z.B. mit ABWL 3 ausfüllen oder mit einem naturwissenschaftlichen Modul, sofern das in den Stundenplan passt.
Der oben stehende Plan vom Vorjahr ähnelt dem diesjährigen stark. Die dort gegebenen Erklärungen sind also auch jetzt noch nützlich. Medienrecht I scheint nun im Sommer angeboten zu werden. Es gilt also der oben stehende Hinweis bzgl. Rechtsfächern.